Leistungsspektrum

  1. Lasermedizin

    Der medizinische Einsatz von Lasern ermöglicht erstaunliche therapeutische Erfolge und ist aus dem professionellen medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Speziell im Bereich Dermatologie hat die Lasertechnik das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten grundlegend verändert und eine große Anzahl neuer Möglichkeiten eröffnet.
    Die englische Abkürzung „Laser“ steht für „Light amplification by stimulated emission of radiation“ bedeutet also übersetzt ungefähr: Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlung
    Ob eine Hautveränderung mit dem Laser erfolgversprechend behandelt werden kann, hängt vom individuellen Hautbild ab. Vor der Lasertherapie ist deshalb eine genaue Untersuchung und Diagnosestellung erforderlich.
    Einsatzmöglichkeiten sind:

    • rote Äderchen (Couperose), z.B. bei Rosacea
    • Entfernung von Altersflecken
    • Entfernung von Narben
    • Ablagerung von körpereigenen Stoffen z.B. im Lidbereich (Xanthelasmen)
    • Gesichts- und Körperbehaarung
    • Funktionell störende Falten
    • Besenreiservarizen

    Mögliche Nebenwirkungen des Lasers können Hautrötung und Hyperpigmentierung sein (vermeiden Sie daher 4-8 Wochen nach der Behandlung Solarien oder ausgiebige Sonnenbäder, um einer Überpigmentieren der behandelten Stelle vorzubeugen). In seltenen Fällen ist, je nach Eingriff und verwendetem System, auch einmal eine Infektion oder Narbenbildung möglich. Um dieses Risiko auszuschalten, bitten wir Sie, nach dem Eingriff unsere schriftlichen Hinweise zur Nachbehandlung genau zu befolgen (wir halten ein spezielles Merkblatt bereit). Im Moment der Lasereinwirkung kann ein leichter Schmerz auftreten.

  2. Hautkrebs
    Das Thema Hautkrebs kann jeden von uns betreffen. Heller Hauttyp mit blauen Augen, häufige Sonnenbrände, Hautkrebsfälle innerhalb der Familie und eine große Anzahl von Pigmentmalen erhöhen die Gefahr.
    Es gibt verschiedene Hautkrebsarten:

    Schwarzer Hautkrebs
    Malignes Melanom

    Weißer Hautkrebs
    Plattenepithelkarzinom (Stachelzellkrebs, Spinaliom) und Basalzellkrebs (Basaliom)
    Aktinische Keratosen (Präcancerosen d.h. Vorläufer des weißen Hautkrebses)

    Für die Beurteilung eines Muttermals gilt die ABCD-Regel. Muttermale, die einen oder mehrere Punkte dieser Regel erfüllen, sollten Ihre erhöhte Aufmerksamkeit erfahren!

    • Asymmetrie des Muttermals
    • Begrenzung ist unregelmäßig
    • Coloration (Farbe) ist ungleichmäßig
    • Durchmesser ist größer als 5 Millimeter

    Aber auch unerwartete Blutungen bei Berührung sowie andere Vedränderungen.

    Bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie ist Hautkrebs fast zu 100 % heilbar, auch der besonders aggressive schwarze Hautkrebs. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge für risikobehaftete Personen besonders wichtig.
    Die in unserer Praxis angebotene Hautkrebsvorsorge/Hautkrebsbehandlung umfasst:

    • Hautkrebsvorsorge mit Auflichtmikroskopie
    • PC-gestützte Videodokumentation
    • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach individuellem Risikoprofil

    Noch ein Wort zur Videodokumentation:
    Wir bieten Ihnen in unserer Praxis Hautkrebs-Früherkennung mit modernster Technik. Damit gehen Sie einen sicheren Weg zur Früherkennung von malignen Melanomen! In Europa werden jährlich ca. eine Million Fälle von Hauttumoren neu diagnostiziert.
    Mit Hilfe der Kamera wird von der Haut dabei ein genauer Katalog problematischer Veränderungen angefertigt. Die Bilder Ihrer Muttermale werden im Computer gespeichert. Bei der nächsten Untersuchung können im Bildvergleich genaue Aussagen zu Wachstum und Veränderung der Muttermale getroffen werden.
    Ihre Vorteile dabei:

    • Wir erkennen selbst kleinste Veränderungen
    • Rechtzeitige Diagnose schon von Frühstufen des weißen und schwarzen Hautkrebses
    • Langfristige Sicherheit durch elektronische Speicherung und regelmäßige Kontrolle
    • Operationen harmloser Muttermale werden vermieden

    Unsere Langzeit-Beobachtung von Muttermalen ermöglicht somit:

    • Regelmäßige Kontrolle hinsichtlich Größe und mikroskopischer Struktur
    • Vergleich früherer Aufnahmen mit aktuellen Bildern direkt am Monitor
    • Automatisierte PC-gestützte Analyse (Expertensystem als Zweitmeinung)
  3. Ambulante Operationen

    In unserer Praxis führen wir jährlich eine große Zahl von ambulanten Operationen durch. Insbesondere Hauttumore versuchen wir schnellstmöglich zu entfernen. Dazu arbeiten wir mit Fachkollegen und Kliniken in der Umgebung zusammen, die eine optimale Vor- und Nachbehandlung wie auch Therapie gewährleisten. Dabei versuchen wir soweit wie möglich auf Ihre Wünsche einzugehen und besprechen das sinnvollste und erfolgversprechendste Vorgehen mit Ihnen und auf Wunsch auch gerne mit Ihrer Vertrauensperson. Bitte beachten Sie unbedingt unsere Merkblätter zur Vor- und Nachbehandlung. Nach operativen Eingriffen – und seien sie auch noch so klein – sollte man mindestens 2 Stunden kein Kraftfahrzeug führen!

  4. Photodynamische Therapie

    Bei der photodynamischen Therapie wird auf hautkrebsverdächtige Stellen (Basaliome, Spinaliome, Präkanzerosen, nicht bei Melanomen) eine Creme aufgebracht, welche ca. drei bis vier Stunden dort verbleibt. In diesem Zeitraum verbindet sich die Creme nur mit Hautkrebszellen oder deren Vorstufen, die gesunde Haut bleibt unbehelligt. Dann wird anschließend mit dem photodynamischen Therapiegerät ca. 20 Min mit speziellem Rotlicht bestrahlt. Dadurch zerfallen die Tumorzellen und neue Haut bildet sich in den kommenden 2 Wochen in diesem Bereich.
    Die Behandlung muss nach 2 Wochen wiederholt werden. Oft kann mit dieser Methode dem Patienten eine aufwendige Operation erspart werden, und vor allem krustige Hautveränderungen im Bereich der unbehaarten oder nicht mehr behaarten Kopfhaut können gut entfernt werden. Die Behandlung eignet sich in niedriger Dosierung (schmerzarm!) insbesondere zur Vorbeugung von weißem Hautkrebs bei lichtgeschädigter Altershaut!

  5. Unreine Haut/Akne

    Akne ist zunächst eine Erkrankung der Talgdrüsen. Diese schützen durch die Produktion von Talg (Sebum) unsere Haut vor Austrocknung und Einwirkung toxischer Substanzen. Besonders viele Talgdrüsen sitzen an Brust, Gesicht und Rücken, deshalb sind diese Stellen besonders häufig von Akne betroffen.
    Ursachen für die Entstehung von Akne sind erbliche Disposition, verstärkte Talkproduktion, Verhornungsstörungen der Talkdrüsenfollikel-Ausführungsgänge, Bakterienansiedelung und eine vermehrte Bildung des Geschlechtshormons Androgen bzw. eine Störung der Androgenrezeptoren.
    Akne tritt im Regelfall in der Pubertät auf und heilt oft bis nach dem 30. Lebensjahr wieder ab. Das Krankheitsbild reicht von unreiner Haut mit Mitessern (Akne comedonica) über entzündliche Knötchen und Eiterpusteln (Akne papulopustulosa) bis hin zu schweren, vernarbenden Formen (Akne conglobata).
    Einige Möglichkeiten, unreine Haut und Akne zu behandeln, sind:

    • Mittel mit “Schälwirkung” z. B. Benzolperoxid oder Vitamin-A-Säure als Salbenbehandlung
    • Antibiotika, als Salben, Lösungen oder in Tablettenform
    • Medizinisch-Kosmetische Behandlung / Ausreinigung
    • Behandlung mit Fruchtsäurepeelings, Mikrodermabrasion und gegebenenfalls Laser
  6. Neurodermitis

    Neurodermitis (auch Endogenes Ekzem, Atopische Dermatitis) ist eine entzündliche, juckende Ekzemreaktion der Haut, die im akuten Stadium einhergeht mit Rötung, Schwellung, Bläschen, Nässen, Krusten- und Schuppenbildung.
    Grundlage ist eine genetische Veranlagung (Disposition). Als Auslöser kommen jedoch eine Vielzahl verschiedener Faktoren wie z.B. Allergien, unspezifische Reize (Seife, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel, Waschmittel, Kosmetika), Infekte (Grippe, Entzündung), und psychische Belastung (Stress beruflich oder familiär) in Betracht.
    Eine absolute Heilung der Neurodermitis ist nicht ohne weiteres möglich, da die veranlagungsbedingte Entwicklung von Überempfindlichkeitsreaktionen ein Leben lang bestehen bleibt. Allerdings können Meidung der Auslöser und eine effiziente Therapie die Ausprägung günstig beeinflussen. Auch Klimatherapie / Kuren und psychologische Begleitung sind u. U.sinnvoll.

  7. Schuppenflechte

    Die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ist eine schuppende Hautveränderung, häufig auf gerötetem Grund. Seltenere Erscheinungsformen sind die Schuppenflechte mit Pustelbildung am Körper oder Hand- und Fußflächen (Psoriasis inversa), oder die Schuppenflechte mit Gelenkbeschwerden (Psoriasis arthropatica).
    Grundlage ist eine genetische Veranlagung (Disposition). Als Auslöser kommen jedoch eine Vielzahl verschiedener Faktoren wie Infektionen (Grippe, Entzündung), Medikamente (Blutdruckmittel, Antidiabetika, Antidepressiva, Antimalariamittel), Stress (beruflich oder familiär), Klima (Frühjahr, Herbst) sowie Hautreizungen (mechanische Belastung, Chemikalien) in Betracht.
    Obwohl die Veranlagung zur Schuppenflechte nicht zu beseitigen ist, gibt es heute viele Therapiemöglichkeiten, die zur Heilung führen. Auch ein erholsamer Urlaub an der See inkl. Salzbäder sind sinnvoll.

  8. Krampfadern

    Krampfadern (Varizen) sind erweiterte, geschlängelte Venen, bei denen häufig eine Klappeninsuffizienz im Vordergrund steht, so dass das Blut in der Vene stehen bleibt oder gar rückwärts – also nach unten – fließt. Stehende Berufe und Patienten mit Bindegewebsschwäche sind besonders betroffen.
    Ursache für die Venenüberdehnung ist in der Regel eine zumeist erblich bedingte Bindegewebsschwäche. Ebenso kann eine verstärkte Fettansammlung unter der Haut dazu beitragen, dass Venen den Halt verlieren und überdehnt werden.
    Zur Diagnostik führen wir in der Praxis je nach Indikation Ultraschall und Lichtreflexionsrheographie (LRR) durch.
    Oft ist eine Umstellung der Lebensgewohnheiten schon hilfreich. Schwimmen, Radfahren und Walking begünstigen die Wadenmuskelpumpe und damit den Rücklauf des Blutes durch die Venen. Gegen Brennen, schmerzende, müde und geschwollene Beine besonders im Sommer, hilft häufig ein spezielles Kältespray; unsere med. Fachkosmetikerinnen beraten Sie gerne.
    Im Gegensatz dazu sind Besenreiser nur harmlose, kosmetisch aber sehr störende erweiterte Gefäße an den Beinen. Für die Entfernung von Besenreisern sowie retikulären Varizen steht Ihnen in unserer Praxis ein neuer Spezial-Laser zur Verfügung.

  9. Warzen

    Bei Warzen handelt es sich um eine Virus-Infektion der Haut. Die Infektion kann durch direkten Körperkontakt oder durch indirekten Kontakt z.B. durch Barfußlaufen im Schwimmbad, Saunen, Sporthallen etc. erfolgen.
    Es gibt eine große Anzahl verschiedener Warzentypen, z. B. gewöhnliche Warzen an Handrücken und Fingeroberseite oder Plantarwarzen an den Fußsohlen.
    Die von uns vorgehaltene spezielle Lichttherapie (WIRA) ist eine besonders auch für Kinder geeignete schmerzlose Behandlung von Hand- und Fußwarzen.

  10. Vitiligo

    Die Vitiligo (Weißfleckenerkrankung) ist eine Erkrankung der Haut, die 0,5 -2 % der Bevölkerung betrifft. Grundlage ist wie bei der Schuppenflechte eine genetische Disposition. Die Weißfleckenkrankheit kann in jeder Hautregion auftreten. Auslöser können Stress und intensive Sonnenbestrahlung, aber auch hormonelle Änderungen, wie Schwangerschaft oder Pubertät sein. Als Ursache wird eine Autoimmunerkrankung (teilweise mit einer Schilddrüsenautoimmunerkrankung verknüpft) und oxidativer Stress vermutet.

  11. Nagelveränderung

    Es gibt eine Vielzahl möglicher Veränderungen des Nagels. Sehr häufig handelt es sich um Nagelpilz, den wir in unserem Praxislabor differenzieren.
    Ursachen für das Spalten oder Splittern der Nägel können in einer starken Entfettung infolge von übermäßigem Waschen oder dem intensiven Gebrauch von Nagellack und Nagellackentfernern liegen, durch Ernährungsfehler wie Vitamin- oder Mineralstoffmangel oder durch eine Pilzinfektion im Nagelbereich zustande kommen. Flecken der Nagelplatte wiederum können als Folge einer harmlosen Wachstumsstörungen auftreten, aber auch Ausdruck einer anderen vorhandenen Erkrankung oder abgelaufenen Schädigung sein.

  12. Schwitzen

    Axilläre Hyperhidrosis (starker Achselschweiß) ist eine Sekretionsstörung der Schweißdrüsen. Dies ist ein sehr lästiges und unangenehmes Phänomen, da es mit unangenehmen Geruch und triefenden Kleidern einhergeht. Konservative Behandlungsformen sind oft ineffektiv.
    Wirkungsvolle Maßnahmen sind die operative Schweißdrüsenentfernung und die Behandlung mit Botulinumtoxin A. Bekannt wurde Botulinumtoxin A als Antifaltenmittel, aber auch in der Schweißdrüsenbehandlung kommt es zum Einsatz. Die Substanz wird in geringen Dosen direkt in die Unterhaut gespritzt, gleichmäßig über die gesamte betroffene Fläche. Der Wirkmechanismus besteht in der Hemmung des Botenstoffes Acetylcholin, der das Signal vom Nerven zur Muskelzelle vermittelt. Die unerwünschte Schweißproduktion wird so zuverlässig unterbunden. Die Wirkung hält in der Regel sechs bis neun Monate an, da der Körper Botulinumtoxin A nur langsam wieder abbaut. Dadurch kann die Behandlung gezielt eingesetzt werden und bietet sich so ideal für die Sommermonate an.

  13. Allergien

    Allergien sind ein beständig wachsendes Problem der heutigen Zeit.
    Als Allergie bezeichnet man landläufig die unangemessen z.T. heftige Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Umweltreize. Das gestörte Immunsystem kann nicht mehr zwischen schädlichen und unschädlichen Stoffen unterscheiden. So können normale Lebensmittel, Pollen, Tierhaare oder Metalle überschießende Abwehrreaktionen hervorrufen. Diese Stoffe nennt man dann Allergene. Allergene können über die Haut, die Atemwege oder den Magen-Darm-Trakt in den Körper gelangen.
    Hat sich eine Allergie einmal gebildet, steigern sich die Reaktionen häufig bei jedem weiteren Kontakt mit dem Allergen. Auch können Stoffe ähnlichen Aufbaus zu Allergenen werden. So kann jemand, der allergisch auf Birkenpollen reagiert, auch eine so genannte Kreuzallergie gegen Äpfel entwickeln.
    In Deutschland leiden über 10 Millionen Menschen an einer Allergie gegen wenigstens einen Reiz und es werden mehr. Vor allem junge Menschen und Kinder reagieren immer häufiger allergisch auf alltägliche Dinge. Häufig beeinflusst auch die seelische Verfassung die Allergie-Reaktionen. Berufliche und private Stress-Situationen können bei der genetischen Voraussetzung allergische Reaktionen auslösen oder verschlimmern.

    Wichtige Symptome, die auf eine Typ I – Allergie hinweisen, sind:

    • Hautreaktionen wie Juckreiz, Bläschen und Hautrötungen, Nesselsucht
    • Niesreiz, Nasenlaufen und Augentränen
    • Juckreiz in Gaumen oder Ohren
    • Bindehautentzündungen und Schwellungen der Augen
    • Schwellungen der Zunge mit Bläschenbildung
    • gehäufte Atemwegsinfekte, allergische Asthmaanfälle
    • häufiger Reizhusten oder Heiserkeit
    • häufige Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfälle
    • häufige Blähungen oder Völlegefühl
    • Schockzustände z. B. nach Insektenstich oder Penicillineinnahme
    Allergieformen

    Anhand der zeitlichen Verschiebung können zwei Reaktionen auf allergene Stoffe unterschieden werden:
    Die Sofort-Reaktion
    Bei der Sofort-Reaktion treten die Symptome unmittelbar nach Kontakt mit dem jeweiligen Allergen auf. Dazu zählen auch das Kribbeln und die Schwellung der Schleimhäute und Luftnot beim Essen von rohen Früchten wie z.B. Äpfeln.
    Die Spätreaktion
    Stoffe, die in ständigen Hautkontakt stehen – wie Amalgam, Modeschmuck, Berufsstoffe oder Hautpflegemittel mit Konservierungsstoffen – können allergische Reaktionen hervorrufen. Bilden sich auf der Haut einige Stunden nach dem Kontakt Juckreiz und Bläschen, handelt es sich um eine allergische Spätreaktion.

    Allergiediagnostik

    Die Allergiediagnostik verläuft in der Regel in mehreren Stufen.
    Zunächst die Befragung: wichtig sind bei Allergien der Zeitpunkt des ersten Kontaktes mit dem Allergen und der Symptombeginn. So werden wichtige Hinweise auf die möglichen Allergieauslöser gewonnen. Zusätzlich werden die häusliche und berufliche Umwelt und die Ernährungs- und Lebensgewohnheiten berücksichtigt.
    Wichtig für die Linderung der Beschwerden und damit für die Lebensqualität vor der eigentlichen Krankheitstherapie ist die Aufklärung der Allergiker über das Vorkommen des Allergens in Haushalt, Beruf und Umwelt sowie über das Verhalten bei Allergie z. B. Aufklärung über den Einsatz von Notfall-Medikamenten.
    Wir halten in unserem Allergielabor sämtliche gängigen diagnostischen Verfahren und Testallergene vorrätig. In unserem Praxislabor werden die Blutproben auf die gängigen Typ-1 Allergene getestet.
    Als Therapie kommen sowohl die Injektionstherapie in Betracht, bei der geringe Dosen des nachgewiesenen Allergens in ansteigender Dosierung unter die Haut injiziert werden wie auch die sublinguale Immuntherapie, bei der die Dosen unter die Zunge verabreicht werden. Auch die Gabe des relevanten Allergens als Schmelztablette ist möglich.

  14. Berufsdermatologie

    Frau Dr. Kneisel beschäftigt sich schon seit Jahren mit beruflich relevanten Formen von allergischen Erkrankungen. Hierzu gehören Diagnose und Therapie z.B. des Friseurekzems, offener Hände z.B. bei Köchen oder Reinigungskräften etc.. Neuerdings ist auch der weiße Hautkrebs bei beruflich exponierten Personen wie Maurern und Gärtnern hinzugekommen. Kostenträger ist hier nicht die Krankenkasse sondern die für den Arbeitgeber zuständige Berufsgenossenschaft.

  15. Sportmedizin

    Insbesondere bei Freizeitsportarten wie Golf, Schwimmen und Fahrradfahren kommt es zu intensiver Sonnenexposition im Freien. Auf Nachfrage beraten wir gerne über alle Aspekte des Lichtschutzes und führen Hautvorsorgeuntersuchungen auch zu speziellen Wunschterminen durch.